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Polnische Pflegekräfte - eine Alternative?

24 Stunden Pflege ist mit den dafür vorgesehenen Pflegesätzen fast nicht zu bezahlen. Kein Wunder also, dass Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland für viele eine attraktive Alternative sind. Allerdings ist Vielen unklar, ob diese tatsächlich legal ist. Vermittlungsagenturen wie Diadema bieten hier etwas mehr Sicherheit. Die Pflegekräfte können so nicht scheinselbstständig sein, sondern werden auf legale Art in deutsche Haushalte vermittelt.
 

Wohnen im Alter

Die Kinder sind erwachsen und bald alle aus dem Haus – Zeit, sich darum Gedanken zu machen, wie wir nun mit dem freien Platz im Haus umgehen und wie wir unseren Wohnbereich für die Zukunft gestalten, denn das Haus haben wir gekauft, als wir jung waren und unsere älteste Tochter gerade geboren war. Damals haben wir nicht darüber nachgedacht, ob wir im Alter wohl mehr oder weniger alleine darin zurechtkommen würden oder nicht...


Organspende - Religiöse Vorbehalte?

Viele Ängste sind also unberechtigt. Dennoch stellen sich für sehr viele Spender auch religiöse Fragen, die je nach Glaubensrichtung unterschiedlich beantwortet werden müssen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die jeweiligen Schriften selbst zu studieren, um diese Frage nach dem eigenen Glauben beantworten zu können.


Organspende – ja oder nein?

Das neue Transplantantionsgesetzt tritt diesen Monat in Kraft. Es sieht vor, dass jeder Deutsche Auskunft darüber gibt, ob er selbst Organe spenden möchte oder nicht. Leider steigt damit die Aufklärung über die Organspende vermutlich nicht wesentlich, sodass es vielen Menschen schwer fallen wird, die für sie richtige Entscheidung zu treffen. Die folgenden Informationen sollen dabei helfen.


Grippeimpfung – ja oder nein?

Wie in jedem Jahr wird auch aktuell wieder dazu aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Da eine Grippe – im Gegensatz zur harmloseren Erkältung – durchaus tödlich verlaufen kann, ist eine Impfung für viele Menschen attraktiv. Allerdings besitzt eine Impfung auch Nachteile, sodass Patienten das Für und Wider gründlich abwägen sollten, bevor sie sich für oder gegen den Gang zum Arzt entscheiden.


Wie zuverlässig sind psychiatrische Diagnosen?

Psychologie und Psychiatrie stehen nicht selten vor einem Rechtfertigungszwang. Einer der Gründe ist, dass „harte“ Wissenschaft in diesem Bereich unmöglich war/ist und somit auch Diagnose und Heilung angezweifelt werden können. Die unmögliche Behandlung von Psychiatriepatienten in der Vergangenheit, die teils nur mit Menschenversuchen gleichgesetzt werden können, trägt zusammen mit der Ausblendung von psychischen Krankheiten durch die Gesellschaft dazu bei, dass Einrichtungen und Heilmethoden nicht ernst genommen werden.


Was sind Generika?

Kommt ein neues Arzneimittel auf den Markt, ist es zunächst patentrechtlich geschützt. Nach 10 bis 15 Jahren läuft dieses Patent jedoch ab. Dies ermöglicht anderen Herstellern, den Wirkstoff zu nutzen. Sie stellen Kopien des Medikaments her, die verbessert sein können, aber in jedem Fall ungefähr bioäquivalent sein müssen. Das bedeutet, dass im Körper ähnlich viel Wirkstoff verwertet werden kann, wie beim Originalmedikament. Das Arzneimittel wird dann im Regelfall unter seinem internationalen Freinamen von anderen Pharmaunternehmen für wesentlich weniger Geld verkauft. Dies ist möglich, weil diese die Kosten der Erforschung sparen und Generika deswegen wesentlich kostengünstiger auf den Markt zu bringen sind. Außerdem ist der Konkurrenzdruck sehr groß, da meistens viele Generika zum gleichen Zeitpunkt erscheinen. Das bekannteste Beispiel für ein Generikum ist Acetylsalicylsäure (ASS). Es darf nur von Bayer unter dem Namen Aspirin vertrieben werden, es gibt jedoch zahlreiche Firmen, die den gleichen Wirkstoff günstiger unter anderen Namen anbieten. Generika dürfen allerdings unter bestimmten Voraussetzungen auch unter geschützten Markennamen vertrieben werden.


Pharmakonzerne gehen über Leichen

Die Überschrift mag plakativ sein, der Inhalt stimmt dennoch. In den letzten Jahre reißen die Meldungen über unethisch durchgeführte Medikamentenstudien der großen Pharmaunternehmen nicht ab. Traurige Berühmtheit erlang eine Studie des Pharmakonzern Pfizer im Jahr 1996. Während einer Epidemie teste das Unternehmen an 200 nigerianischen Kindern das inzwischen verbotene Antibiotikum Trovafloxacin. Nach Abschluss der Studie wurden mehrere Todesfällen bekannt. Fünf Kinder starben nach der Gabe des Antibiotikums, sechs weitere Kinder der Kontrollgruppe erlagen ihren Krankheiten. Außerdem häuften sich Berichte über Erblindung, Gehörverlust und Lähmungen. Kritik an der Studie wurde nicht nur deswegen laut, weil die Eignung des Medikaments für Kinder fragwürdig war, sondern auch weil die Kontrollgruppe zu geringe Dosen des Wirkstoffs erhalten hatte. Außerdem war die Genehmigung des Versuchs gefälscht und der nigerianische Prüfarzt  erhielt keine vollständige Einsicht in die relevanten Unterlagen. Wikileaks veröffentlichte im Jahr 2010 Dokumente, die darauf schließen lassen, dass Pfizer versucht hat, den nigerianischen Staatsanwalt unter Druck zu setzen und so Strafzahlungen zu verhindern. Ein Arzt, der sich weigerte an der Studie teilzunehmen, wurde wenig später entlassen, auch wenn Pfizer dafür andere Gründe angibt.


Studien zum Down-Syndrom: Patienten glücklich, Eltern stolz, Geschwister zufrieden

In Deutschland werden über 90 % aller Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben, wenn es im Vorfeld diagnostiziert wird. Da mit Einführung des neuen Bluttests keine invasiven Untersuchungen mehr notwendig sind, um die Abweichung des Erbguts festzustellen, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Diagnosen weiter steigen wird. Rechtlich gesehen ist es zumindest prinzipiell möglich, die Schwangerschaft bis zum Entbindungstermin abzubrechen. Das Ziel dieser Regelung ist, Mutter und Kind mögliches Leid zu ersparen. Gerade beim Down Syndrom stellt sich die Frage jedoch stärker als jemals zuvor, ob „Leid“ tatsächlich die passende Beschreibung ist.


Pharmakonzerne stellen die Forschung an Antibiotika ein

Obwohl MRSA ein stetig wachsendes Problem ist und neue Antibiotika wichtiger sind als jemals zuvor, entwickeln die Pharmakonzerne keine neuen Wirkstoffe. Nach einem Bericht des Focus ist seit 2000 kaum eine neue Wirkungsklasse zugelassen worden.


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