Unsere wichtigsten Heilpflanzen

Allgemein verständlich dargestellt von P. Heinrichs. Mit 26 farbigen Abbildungen nach Aquarellen von F. Arnold Erschienen in Leipzig 1913, Verlag für Kunst und Wissenschaft.

Bitterklee (Fieberklee)

Ein Teelöffel voll Bitterklee (Fieberklee) auf eine Tasse als Aufguss ist ein bitterer, magenstärkender Tee, der zugleich fieberherabsetztend, sowie besonders auf die Verdauung wirkt und gute Magens


Basilienkraut (Basilikum)

Basilienkraut (Basilikum) in sehr kleinen Dosen, gibt eine vorzügliche Würze zu gekochtem Gemüse ab. In größeren Dosen nicht zulässig, weil dann geschlechtlich erregend.


Lavendelblüte

Blüten und Blätter des Lavendels wendet man äußerlich in Form von Bädern gegen Rheumatismus und Lähmungen an.


Der Wermut

Wie eine fromme Legende erzählt, stand der Wermut, diese durch und durch mit Bitterkeit erfüllte Pflanze, auf dem Leidensberge Golgatha.


Die Melisse

Die Melisse hat mit dem Thymian das gemein, dass sie besonders gern von den Bienen besucht wird.


Die Linde

Wenn wir diesen Lieblingsbaum unseres Volkes hier anschließen, weil wir gerade von den Bäumen sprechen, so sei doch ausdrücklich bemerkt, dass es in unserm Vaterlande keine eigentlichen Lindenwäld


Der Holunder

Unsern Vorfahren galt der Holunder als heilig. In seinen Zweigen wohnte Frau Holder oder Holle, die dem Baume mancherlei Gaben und Kräfte verlieh.


Die Salbei

Wenn wir einen alten Spruch wörtlich nehmen dürfen, so hätten wir in diesem Lippenblütler leibhaftig das Wunderkräutlein vor uns, dessen Genuss gegen den Tod gefeit macht.


Die Heidelbeere

"Heidelbeeren! Heidelbeeren!


Die Engelwurz

Ein Name, der auf vortreffliche Eigenschaften schließen läßt!


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