Die Schwefelseifen bedürfen keiner neutralen Seifen zu ihrer Anfertigung, da bei ihnen eine gewisse Alkalität, wegen der dadurch bedingten Bildung von Schwefelalkalien, sogar erwünscht ist. Gerade die Bildung dieser Schwefelalkalien bedingt, nach Paschkis, die heilende Wirkung des Schwefels bei vielen Hautkrankheiten.
Schwefelseife
Kokosöl 600,0
Natronlauge (35° B) 300,0
Schwefelblumen 100,0
Parfüm nach Belieben.
Das Kokosöl wird geschmolzen, die Schwefelblumen in der Lauge angerührt und dann beides mit dem Kokosöl bei 40-60° verrührt. Sobald die Verseifung eingetreten, wird die Masse in die Seifenkästen eingegossen.
Schwefelseife n. Auspitz
Kokosöl 230,0
Talg 230,0
Natronlauge (32° B) 230,0
Schwefelleber 260,0
Anisöl 25,0
Rosmarinöl 25,0
Die Schwefelleber soll in möglichst wenig heissem Wasser zerflossen der fertigen Seifenmasse zugefügt werden.
Uns will der grosse Zusatz von ätherischem Oel bei einer derartigen Seife ziemlich überflüssig erscheinen.
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