Die einzelnen Arten, wirklich wirksamen Kräutertee zu bereiten sind die folgenden:
Der Aufguss ist ein wässeriger Auszug aus zerkleinerten Pflanzenteilen, die mit siedendem Wasser übergossen, fünf Minuten im Wasserbade erhitzt und nach Erkalten abgeseiht werden.
Die Abkochung. Hierbei werden die zerkleinerten Pflanzenteile mit kaltem Wasser übergossen, eine halbe Stunde oder mehr im Wasserbade erhitzt und dann warm abgeseiht.
Der Auszug ist das Ausziehen löslicher Stoffe aus zerkleinerten Pflanzenteilen bei gewöhnlicher Temperatur.
Zu den Auszügen ist noch zu bemerken, dass man die Auszüge auch noch insofern variieren kann, dass man sie bei verschiedenen Temperaturen in Thermosflaschen vornimmt und je nach Länge der Auszugszeit wieder unter sich stärker oder schwächer machen kann.
Zu Breiumschlägen ist zu bemerken, dass sie nur äußerlich angewendet werden! entweder als "Heizkissen", indem man die in ein Leinwandsäckchen eingewickelten trockenen Kräuter auf dem Ofen erhitzt und auf die erkrankte Stelle auflegt. Dann wirkt das Kräuterkissen als schlechter Wärmeleiter, und die Wirkung liegt lediglich in den verdampfenden, flüchtigen Bestandteilen des Krautes. Oder man macht einen heißen Aufguss, legt den Kräuterbrei im Leinensäckchen auf die Stelle auf und hat dann einen "heißen Umschlag" und die Wirkung der durch den Aufguss frei gewordenen Lösungsstoffe.
Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
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