Die Faulbaumrinde liefert nach längerem Lagern ein zuverlässiges Abführmittel, das die Dickdarmschleimhaut viel weniger reizt, als die bekannten Drogen Aloe und Rhabarber, dafür aber über eine Reihe von Tagen wirkt, ohne Beschwerden auszulösen. Der bekannte Pharmakologe Kroeber gibt dem Faulbaumrindentee den Vorzug vor den salinischen Abführmitteln wie Glaubersalz und vor den ausländischen Anthrachinondrogen wie Aloe, Sennesblätter usw. Bei akuter wie bei chronischer Verstopfung infolge Dickdarmerschlaffung wirkt die Faulbaumrinde, deren Wirkungsstoffe Anthrachinonverbindungen sind, anregend auf die peripheren Nerven der Dickdarmschleimhaut und bringt dadurch die Deckdarmbewegung wieder in Gang.
Um eine Reizwirkung auf Magen und Nieren zu meiden, ist die Einnahme von Löwenzahlsaft zugleich mit dem Tee vorzunehmen. Man erzielt dadurch nach und nach geregelten Stuhlgang.
Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand und ersetzen keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
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