20. Februar 2026
Was tun bei Alterswarzen?

Was tun bei Alterswarzen?

Alterswarzen sind gutartige Hautveränderungen, die mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Sie sind medizinisch meist harmlos, können aber stören oder verunsichern – besonders, wenn sie sichtbar sind oder sich verändern. Hier findest du eine klare Einordnung, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, was sinnvoll ist und wovon du besser Abstand hältst.

Alterswarzen – was steckt dahinter?

Alterswarzen werden medizinisch seborrhoische Keratosen genannt. Es handelt sich um gutartige Veränderungen der oberen Hautschicht, die vor allem ab der Lebensmitte auftreten. Sie können hell, bräunlich oder dunkel sein, flach oder leicht erhaben wirken und fühlen sich oft rau oder wachsig an.

Wichtig ist: Alterswarzen sind nicht ansteckend, entstehen nicht durch Viren und stehen nicht in direktem Zusammenhang mit Hautkrebs. Da sie optisch anderen Hautveränderungen ähneln können, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll – vor allem bei neuen oder sich verändernden Stellen.

Wenn du dich weitergehend informieren möchtest, findest du bei der Apotheken Umschau eine gut verständliche und medizinisch geprüfte Übersicht zu Alterswarzen, ihren Merkmalen und möglichen Behandlungen.

Muss man Alterswarzen entfernen lassen?

Aus medizinischer Sicht ist eine Entfernung in der Regel nicht notwendig. Alterswarzen gelten als harmlos und müssen nicht behandelt werden, solange sie keine Beschwerden verursachen.

Viele entscheiden sich dennoch für eine Entfernung, etwa wenn Alterswarzen
– im Gesicht, am Hals oder am Dekolleté liegen
– an Kleidung reiben oder beim Rasieren stören
– sich entzünden oder bluten
– als kosmetisch belastend empfunden werden

Diese Entscheidung ist individuell. Wichtig ist, dass sie auf einer sicheren Diagnose basiert.

Ärztliche Behandlungsmöglichkeiten

Eine Entfernung sollte immer durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen. Je nach Größe, Lage und Beschaffenheit kommen unterschiedliche Methoden infrage.

Bei der Vereisung wird die Alterswarze mit flüssigem Stickstoff behandelt. Das Gewebe stirbt ab und löst sich nach einigen Tagen. Diese Methode eignet sich vor allem für kleinere, flache Veränderungen.

Bei der Abschabung wird die Alterswarze unter örtlicher Betäubung vorsichtig abgetragen. Diese Vorgehensweise wird häufig bei deutlich erhabenen Alterswarzen gewählt.

Eine Laserbehandlung kann bei mehreren kleinen Alterswarzen eingesetzt werden, etwa im Gesicht. Sie gilt als präzise und kosmetisch schonend, wird jedoch meist nicht von den Krankenkassen übernommen.

Welche Methode geeignet ist, wird individuell entschieden.

Hausmittel gegen Alterswarzen – eine realistische Einschätzung

Immer wieder werden Hausmittel wie Apfelessig, Teebaumöl, Aloe Vera oder Schöllkraut empfohlen. Für diese Anwendungen gibt es jedoch keine verlässlichen wissenschaftlichen Belege zur Wirksamkeit bei Alterswarzen.

Problematisch ist, dass solche Mittel die gesunde Haut reizen, Entzündungen begünstigen oder die sichere Beurteilung der Hautveränderung erschweren können. Ohne klare ärztliche Diagnose solltest du deshalb auf Selbstbehandlungen verzichten.

Was du selbst beachten kannst

Wenn dich eine Hautveränderung verunsichert, ist eine ärztliche Einschätzung der richtige erste Schritt. Darüber hinaus gilt:
– nicht kratzen, schneiden oder manipulieren
– Hautveränderungen beobachten
– bei sichtbaren Veränderungen erneut prüfen lassen

Oft reicht schon eine kurze Untersuchung, um Sicherheit zu bekommen – auch dann, wenn am Ende keine Behandlung nötig ist.

Wann du aufmerksam werden solltest

Nicht jede auffällige Hautstelle ist harmlos. Lass Veränderungen unbedingt abklären, wenn sie
– schnell wachsen
– unregelmäßig geformt oder unterschiedlich gefärbt sind
– jucken, nässen oder bluten
– sich deutlich verändern

Hier gilt: lieber früh nachschauen lassen als abwarten.

Fazit

Alterswarzen sind gutartig und in den meisten Fällen ungefährlich. Du musst sie nicht entfernen lassen, kannst es aber, wenn sie dich stören oder Beschwerden verursachen. Die sichersten Optionen sind ärztliche Verfahren wie Vereisung, Abschabung oder Laser. Von Hausmitteln ist eher abzuraten. Entscheidend ist immer eine klare medizinische Einschätzung, bevor du selbst etwas unternimmst.

Was tun bei Alterswarzen?

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