6. April 2026
Mädesüßtee aus getrocknetem Mädesüß

Mädesüßtee aus getrocknetem Mädesüß

Mädesüßtee wird traditionell aus getrocknetem Mädesüßkraut zubereitet und bei Schmerzen oder Erkältungsbeschwerden eingesetzt. Der Tee gilt als mild, enthält aber wirksame Pflanzenstoffe. Mädesüßtee wird traditionell aus getrocknetem Mädesüßkraut zubereitet und bei Schmerzen oder Erkältungsbeschwerden eingesetzt. Der Tee gilt als mild, enthält aber wirksame Pflanzenstoffe. Wer ihn trinkt, sollte wissen, wofür er genutzt wird und wo Vorsicht geboten ist.

Was Mädesüß ist

Mädesüß (Filipendula ulmaria) wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen, an Bachläufen und in sumpfigen Gebieten. Verwendet werden vor allem die Blüten und die oberen Pflanzenteile. Getrocknet wird Mädesüß klassisch als Tee eingesetzt. Der Duft des Krauts wird häufig als leicht süßlich oder mandelartig beschrieben, der Geschmack gilt als mild.

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Wofür Mädesüßtee traditionell verwendet wird

Mädesüß enthält natürliche Salicylverbindungen. Diese stehen im Zusammenhang mit der schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung, für die die Pflanze bekannt ist. Entsprechend wird Mädesüßtee traditionell bei Kopf- und Gliederschmerzen, bei Erkältungen sowie bei fiebrigen Infekten genutzt.
Zusätzlich wird ihm eine leicht harnfördernde Wirkung zugeschrieben, weshalb er auch im Zusammenhang mit Beschwerden der Harnwege erwähnt wird.

Eine ausführlichere Einordnung zur traditionellen Nutzung und zu den Inhaltsstoffen findest du in unserem Artikel Mädesüß – Natürliche Hilfe gegen Schmerzen.

Mädesüß trocknen und aufbewahren

Wer Mädesüß selbst sammelt, sollte auf unbelastete Standorte achten. Geerntet werden die Blüten und oberen Stängel. Zum Trocknen werden die Pflanzenteile locker gebündelt und an einem schattigen, gut belüfteten Ort aufgehängt.
Nach dem vollständigen Trocknen sollte das Kraut lichtgeschützt und trocken gelagert werden, zum Beispiel in einem Glas oder einer Dose.

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Zubereitung von Mädesüßtee

Für eine Tasse Mädesüßtee wird etwa ein Teelöffel getrocknetes Kraut verwendet. Dieses wird mit heißem, aber nicht kochendem Wasser übergossen. Die Ziehzeit beträgt ungefähr zehn Minuten, danach wird der Tee abgeseiht.
Mädesüßtee kann auch mit anderen Kräutern kombiniert werden, etwa mit Linden- oder Holunderblüten. Dabei sollte der Anteil von Mädesüß eher zurückhaltend bleiben.

Hinweise zur Anwendung

Mädesüß ist kein unproblematischer Kräutertee. Menschen mit einer Salicylat-Unverträglichkeit sollten darauf verzichten. Auch während der Schwangerschaft wird von der Anwendung abgeraten.
Bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder bei regelmäßigem Schmerzmittelbedarf sollte Mädesüß nicht ohne Rücksprache verwendet werden. Auch pflanzliche Tees enthalten wirksame Inhaltsstoffe.

Fazit

Mädesüßtee aus getrocknetem Kraut ist eine klassische Heilpflanzenanwendung mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Er eignet sich für den gelegentlichen Einsatz, setzt aber Wissen über Wirkung und Einschränkungen voraus. Eine bewusste und informierte Nutzung ist dabei entscheidend.

Mädesüßtee aus getrocknetem Mädesüß

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