Teufelskralle und Mädesüß werden beide bei Gelenkschmerzen eingesetzt. Immer wieder stellt sich die Frage, ob man die beiden Heilpflanzen kombinieren kann. Grundsätzlich ist das möglich – allerdings gibt es dabei ein paar Punkte, die man kennen sollte
Wie wirken Teufelskralle und Mädesüß zusammen?
Teufelskralle und Mädesüß haben unterschiedliche Wirkansätze. Genau deshalb werden sie in der Naturheilkunde gelegentlich gemeinsam genannt.
Teufelskralle wird vor allem wegen ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften bei Gelenkbeschwerden eingesetzt, etwa bei Arthrose.
Mädesüß enthält natürliche Salicylate und wird traditionell bei Schmerzen und Entzündungen verwendet. Seine Wirkung gilt als milder, aber spürbar.
Zu Mädesüß, seiner traditionellen Anwendung und den enthaltenen Salicylaten findest du weitere Informationen im Artikel „Mädesüß – Natürliche Hilfe gegen Schmerzen„.
Aus pharmakologischer Sicht spricht nichts grundsätzlich dagegen, beide Pflanzen zu kombinieren. Es gibt jedoch keine aussagekräftigen Studien, die einen zusätzlichen Nutzen der Kombination eindeutig belegen.
Was man bei der Kombination beachten sollte
Auch wenn sich Teufelskralle und Mädesüß grundsätzlich vertragen, ist die Kombination nicht automatisch für jede Person geeignet.
Magenverträglichkeit
Beide Pflanzen können den Magen reizen. Wer einen empfindlichen Magen hat oder bereits Magenprobleme kennt, sollte bei der Kombination vorsichtig sein.
Blutgerinnung
Mädesüß enthält Salicylate, die die Blutgerinnung beeinflussen können. Wer blutverdünnende Medikamente einnimmt oder entsprechende Vorerkrankungen hat, sollte die Kombination nicht ohne Rücksprache mit Arzt oder Ärztin verwenden.
Dosierung
Bei gleichzeitiger Anwendung ist eine niedrigere Dosierung sinnvoll als bei der Einzelgabe. So lässt sich besser einschätzen, wie gut die Kombination vertragen wird.
Was dazu bekannt ist
Zu Teufelskralle gibt es Untersuchungen und offizielle Beschreibungen, die eine schmerzlindernde Wirkung bei bestimmten Gelenkbeschwerden stützen. Die Wirkung hängt dabei stark von Präparat und Dosierung ab.
Bei Mädesüß basiert die Anwendung vor allem auf traditioneller Nutzung und bekannten Inhaltsstoffen. Die klinische Datenlage ist hier deutlich geringer.
Zur Kombination beider Pflanzen gibt es keine belastbaren Studien. Das heißt nicht, dass sie problematisch ist – sondern, dass Nutzen und Verträglichkeit individuell unterschiedlich sein können.
Fazit
Teufelskralle und Mädesüß können grundsätzlich zusammen eingenommen werden, da sie unterschiedliche Wirkmechanismen haben. Die Kombination ist jedoch nicht umfassend untersucht und nicht für jede Situation geeignet. Magenverträglichkeit, Blutgerinnung und Dosierung spielen eine zentrale Rolle. Wer Medikamente einnimmt oder unter chronischen Beschwerden leidet, sollte die Anwendung vorher abklären.

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Hinweis zu Heilkräutern
Auch natürliche Heilpflanzen können Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten haben. Bitte informiere dich vor der Anwendung sorgfältig oder frage ärztliches oder pharmazeutisches Fachpersonal.